Die russischen Quarkpfannkuchen Syrniki bringen dir ein Stück Osteuropa direkt in deine Küche. Wenn du ein unkompliziertes Syrniki Rezept mit Tworog suchst, das dir fluffige, zarte und aromatische Küchlein beschert, dann wirst du hier fündig. Diese kleinen Pfannkuchen schmecken warm besonders gut und passen perfekt zu einem gemütlichen Start in den Tag.
Was sind Syrniki?
Syrniki (Сырники) sind kleine Pfannkuchen, die aus körnigem Quark, genannt „Tworog“, zubereitet werden. Der Name Syrniki leitet sich vom russischen Wort „сыр“ (Syr) ab, das eigentlich Käse bedeutet. In Russland wird Quark oft als „junger Käse“ betrachtet, was die Namensgebung erklärt. Syrniki sind besonders für ihre weiche Konsistenz und ihren mild-süßen Geschmack bekannt, der durch das Ausbacken in der Pfanne eine herrlich goldbraune Kruste erhält. Sie werden auch häufig als „Tworoschniki“ bezeichnet, ein Name, der direkt auf „Tworog“ zurückgeht.
Herkunft und Geschichte der Syrniki
Die Wurzeln von Syrniki reichen weit zurück in die russische bzw. ukrainische und weißrussische Küche. Traditionell werden sie als Frühstück oder Nachspeise serviert, oft mit Marmelade, gezuckerter Kondensmilch oder Schmand. In ländlichen Gebieten waren Syrniki früher ein beliebtes Gericht, da Quark in bäuerlichen Haushalten leicht verfügbar war und die Zubereitung simpel ist.
Syrniki sind jedoch nicht nur in Russland, sondern auch in der Ukraine und Weißrussland beheimatet. In diesen Ländern gehören sie ebenfalls zu den traditionellen Speisen und werden in ähnlicher Weise zubereitet und serviert. Jede Region hat ihre eigenen kleinen Variationen, die den Geschmack und die Tradition des Gerichts bereichern.
Heute werden Syrniki in vielen Ländern der ehemaligen Sowjetunion genossen. Sie haben sich im Laufe der Zeit als kulinarisches Symbol für gemütliche und herzliche Mahlzeiten etabliert.
Welche Zutaten werden für die Syrniki benötigt?
- Russischer körniger Quark Tworog: Er sorgt für die typische Konsistenz und den leicht säuerlichen Geschmack. Wenn du es feiner magst, kannst du ihn vorab noch einmal pürieren.
- Ei: Das Ei verbindet alle Zutaten miteinander und macht den Teig geschmeidig.
- Zucker: Er bringt die nötige Süße ins Spiel. Du kannst die Menge später leicht anpassen, je nachdem womit du die Syrniki servierst.
- Salz: Eine kleine Prise hebt die Süße hervor und rundet den Geschmack ab.
- Vanillezucker: Er gibt den Quarkpfannkuchen ein feines Aroma.
- Weichweizengrieß: Der Grieß sorgt für Stabilität im Teig. Lass ihm unbedingt Zeit zum Quellen.
- Weizenmehl: Du brauchst es zum Wenden, damit die Oberfläche beim Braten nicht anklebt und schön goldbraun wird.
- Pflanzenöl: Ein neutrales Öl wie z. B. Rapsöl eignet sich am besten, damit der feine Geschmack der Syrniki im Vordergrund bleibt.
Das Geheimnis des richtigen Quarks
Für authentische Syrniki ist der richtige Quark entscheidend. Russischer Quark, auch „Tworog“ genannt, ist trockener und körniger als der deutsche Quark. Dies sorgt für die typische Textur der Syrniki. Falls du keinen russischen Quark findest, kannst du zwar deutschen Quark verwenden, musst aber die Rezeptur leicht anpassen, indem du mehr Grieß und eventuell zusätzliches Mehl verwendest. Das Ergebnis ähnelt dann den sächsischen Quarkkeulchen.
Tipp: Russischen Quark findest du mittlerweile in fast jedem Supermarkt oder Discounter unter der Bezeichnung „Tworog“ oder „Körniger Frischkäse nach russischer Art“.
So bereitet man Russische Quarkpfannkuchen Syrniki zu!
- Gib zuerst den Quark, den Zucker, den Vanillezucker, das Salz und das Ei in eine große Schüssel. Danach greifst du zum Stabmixer und pürierst alles zu einer glatten Masse. So werden die Syrniki später besonders fein und locker.
- Rühre nun den Grieß unter und achte darauf, dass er sich gleichmäßig verteilt. Lass den Teig anschließend etwa zehn Minuten ruhen. In dieser Zeit quillt der Grieß auf und gibt dem Teig genau die richtige Konsistenz.
- Erhitze eine Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze und gib etwas Pflanzenöl hinein. Nimm dann jeweils einen gut gehäuften Esslöffel Teig und forme mit den Händen kleine Kugeln. Feuchte deine Hände leicht mit Wasser an, damit nichts klebt.
- Wälze jede Kugel rundum im Mehl und lege sie vorsichtig in die Pfanne. Drücke sie mit den Fingern leicht flach. Lasse die Syrniki nun langsam und zugedeckt von beiden Seiten goldbraun braten. Geduld zahlt sich hier aus, denn so bleiben sie innen wunderbar saftig.
- Sobald sie fertig sind, kannst du sie direkt servieren. Besonders gut passen Marmelade, gezuckerte Kondensmilch oder ein Klecks Schmand dazu.
Tipps für die Zubereitung
- Die richtige Konsistenz: Der Teig sollte weich und noch etwas klebrig sein. Nur so erhältst du die perfekte samtig weiche Konsistenz.
- Ruhen lassen: Gib der Masse ein paar Minuten Zeit, bevor du die Syrniki ausbackst, damit der Grieß etwas quellen kann.
- Leichteres Formen: Feuchte deine Hände leicht an, dann klebt der Teig nicht und du formst ganz entspannt gleichmäßige Portionen.
- Moderate Hitze: Stelle die Hitze eher niedrig ein, damit die Syrniki gleichmäßig bräunen und nicht zu schnell dunkel werden.
Variationen
- Mit Rosinen: Gib etwa 30 g Rosinen zum Teig. Weiche die Rosinen vorher jedoch etwa 15 Minuten in heißem Wasser ein und trockne sie ab, bevor du sie in den Teig gibst.
- Fruchtig genießen: Frische Beeren oder ein Löffel Apfelmus geben deinen Syrniki eine leichte und frische Note.
- Traditionell schlemmen: Greife zu Marmelade, Schmand oder gezuckerter Kondensmilch als Topping.
- Süß verfeinern: Ein Hauch Puderzucker oder Honig sorgt für eine elegante Süße, die wunderbar harmoniert.
Probiere auch mal mein Rezept für einen super fluffigen Quark-Grieß-Auflauf mit Beeren!
Jetzt bist du dran!
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Russische Quarkpfannkuchen Syrniki
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Zutaten
- 500 g russischer körniger Quark Tworog
- 1 Ei
- 50 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanillezucker
- 60 g Weichweizengrieß
- etwas Weizenmehl zum Wenden
- Pflanzenöl zum Ausbacken
Video
Anleitungen
Der Teig
- Gebe Quark, Zucker, Vanillezucker, Salz und das Ei gemeinsam in eine Schüssel.
- Püriere alle Zutaten mit dem Stabmixer.
- Rühre anschließend den Grieß ein und lasse die Masse für ca. 10 Minuten ruhen, damit der Grieß etwas aufquellen kann.
Ausbacken
- Heize eine Pfanne vor und gebe etwas Öl hinein.
- Nehme jeweils 1 bis 1½ gehäuften Esslöffel Teig und forme mit den Händen Kugeln. Damit der Teig nicht an den Händen klebt, kannst du deine Hände mit etwas Wasser anfeuchten.
- Wälze nun jede Kugel von allen Seiten im Mehl und gebe sie in die Pfanne. Drücke jede Kugel mit den Fingern etwas flach und lasse sie bei geringer Hitze und zugedeckt von beiden Seiten goldbraun werden.
- Die Syrniki sind nun fertig und können mit etwas Marmelade, gezuckerter Kondensmilch oder einem Klecks Schmand serviert werden. Guten Appetit!

