Russischer Apfelkuchen Scharlotka ist ein Klassiker der russischen Küche und erfreut sich auch weit über die Landesgrenzen hinaus großer Beliebtheit. Dieser saftige und zarte Apfelkuchen ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch einfach zuzubereiten – perfekt für den nächsten Kaffeeklatsch!
Was ist Scharlotka?
Scharlotka (auf Russisch: Шарлотка) ist ein unkomplizierter Apfelkuchen, der hauptsächlich aus einfachen Zutaten wie Mehl, Äpfeln, Zucker und Eiern besteht. Der Name des Kuchens leitet sich vermutlich von der polnischen Variante „Szarlotka“ ab. In Polen bezeichnet dieser Begriff ebenfalls einen Apfelkuchen, was auf die enge kulinarische Verbindung zwischen den beiden Ländern hinweist.
Der Ursprung der Scharlotka ist nicht eindeutig, doch das Gericht hat sich in Russland als eines der beliebtesten Desserts etabliert. Ursprünglich war die Scharlotka eine Methode, älteres Brot oder Gebäck zu verwerten, indem man es mit Äpfeln und anderen Früchten schichtete. Heute hat sich das Rezept in eine moderne Version verwandelt, die saftige Äpfel und einen fluffigen Teig kombiniert.
Welche Zutaten werden für Russischer Apfelkuchen Scharlotka benötigt?
- Butter: Verwende weiche Butter, denn so verbindet sie sich besonders gut mit dem Zucker und macht den Teig schön cremig. Alternativ kannst du auch Margarine nutzen.
- Zucker
- Vanillezucker: Verwende das Mark einer Vanilleschote für noch mehr Aroma. Echte Vanille lässt sich aber auch durch Vanillinzucker ersetzen.
- Zitronenschale: Sie bringt Frische in den Teig. Verwende unbedingt eine unbehandelte Zitrone oder eine in Bio-Qualität.
- Eier: Eier sorgen für Bindung und Volumen.
- Schmand: Er macht den Kuchen saftig und leicht säuerlich. Crème fraîche oder saure Sahne funktioniert ebenfalls sehr gut.
- Dinkelmehl Typ 630: Dieses Mehl ist fein und ideal für Kuchen. Du kannst es problemlos durch Weizenmehl Typ 405 ersetzen.
- Backpulver: Es lockert den Teig und sorgt dafür, dass der Kuchen schön aufgeht. Mische es immer zuerst mit dem Mehl, damit es sich gleichmäßig im Teig verteilt.
- Äpfel: Säuerliche Sorten wie Elstar oder Boskop passen perfekt, da sie einen tollen Kontrast zur Süße bieten.
- Zimt und Zucker Mischung fürs Topping: Damit bekommen die Äpfel eine aromatische Kruste. Passe das Verhältnis nach deinem Geschmack an.

So bereitest du den Apfelkuchen Scharlotka zu!
- Lege zuerst den Boden deiner Springform mit Backpapier aus und fette anschließend die Ränder gründlich mit Butter ein, damit sich der Kuchen später gut lösen lässt.
- Gib die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker in eine große Rührschüssel und verrühre alles cremig. Mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine geht das besonders einfach.
- Rühre nun die Eier einzeln unter, damit sich jedes Ei gut mit der Masse verbindet und der Teig schön luftig wird.
- Füge den Schmand hinzu und verrühre alles so lange, bis eine glatte und homogene Masse entsteht.
- Reibe jetzt die Zitronenschale fein ab und mische sie unter den Teig.
- Vermische das Backpulver gründlich mit dem Mehl und hebe diese Mischung anschließend portionsweise unter die flüssigen Zutaten. Rühre nur so lange, bis sich alle Zutaten vermengt haben. So wird der Kuchen luftig locker.
- Schäle nun die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide sie zuerst in Viertel und dann in etwa eineinhalb Zentimeter dicke Stücke.
- Fülle etwa die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Springform und verteile die Hälfte der Apfelstücke gleichmäßig darauf. Gib danach den restlichen Teig darüber und belege ihn mit den übrigen Äpfeln.
- Bestreue die Apfelstücke großzügig mit der Zimt und Zucker Mischung, denn sie sorgt später für eine herrlich duftende Oberfläche.
- Backe den Kuchen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) auf mittlerer Schiene für etwa 50 bis 60 Minuten. Mache gegen Ende eine Stäbchenprobe, damit dein Kuchen perfekt durchgebacken ist.
Tipps für die Zubereitung
- Weiche Butter: Rühre die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker richtig cremig, damit der Teig später besonders fluffig wird.
- Teigkonsistenz: Achte darauf, die Eier einzeln unterzurühren, damit der Teig luftig wird.
- Kurz rühren: Hebe Mehl und Backpulver nur kurz unter, damit der Teig locker bleibt.
- Backzeit prüfen: Teste die Scharlotka rechtzeitig mit einem Holzstäbchen. Wenn keine Teigreste hängen bleiben, ist sie fertig.

Variationen
- Ohne Zimt: Wenn du keinen Zimt magst, lass die Zimt-Zucker-Schicht einfach weg.
- Cremiger Ersatz: Schmand kann sehr gut durch saure Sahne oder Crème fraîche ersetzt werden.
- Mit Birnen: Gib dem Kuchen einen neuen Charakter, indem du die Äpfel durch frische Birnen ersetzt.
- Nussiges Extra: Gib gehackte Walnüsse über die Apfelschicht, wenn du mehr Biss möchtest.
Jetzt bist du dran!
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Russischer Apfelkuchen Scharlotka
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Kochutensilien
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Zutaten
- 150 g Butter weich
- 180 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Zitrone Schale davon
- 2 Eier
- 200 g Schmand
- 280 g Dinkelmehl Typ 630 alternativ Weizenmehl Typ 405
- 10 g Backpulver
- 5 mittelgroße Äpfel säuerlich, z. B. Elstar
- etwas Zimt-Zucker zum Bestreuen
Video
Anleitungen
- Belege zunächst den Boden der Springform mit Backpapier und fette die Ränder mit Butter ein.
- Vermenge dann in einer Rührschüssel die weiche Butter, den Zucker und Vanillezucker miteinander. Am besten geht das mit den Rührbesen eines Handrührgeräts oder mit einer Küchenmaschine.
- Rühre dann nach und nach die Eier ein.
- Gebe als nächstes den Schmand dazu und verrühre alles zu einer einheitlichen Masse.
- Reibe dann die Zitronenschale ab und gebe sie zum Teig dazu.
- Vermenge zuerst das Backpulver mit dem Mehl und hebe dann beides unter die flüssigen Zutaten.
- Schäle dann die Äpfel, entferne jeweils das Kerngehäuse, viertele sie und schneide sie anschließend in ca. 1,5 cm dicke Streifen.
- Fülle etwa die Hälfte des Teiges nun in die vorbereitete Springform und verteile die Hälfte der Apfelstücke gleichmäßig darauf. Gebe nun den restlichen Teig darüber und verteile die zweite Hälfte der Äpfel auf dem Teig. Bestreue die Äpfel mit dem Zimt-Zucker.
- Backe den Kuchen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) auf mittlerer Schiene ca. 50 bis 60 Minuten.





















Ganz LECKER, ich liebe den Kuchen, und ich Backe den Kuchen immer wieder,
auch die Damen aus unserer Arzt – Praxis wollen immer,
das ich wieder einen für sie Backe.
Das freut mich sehr! Vielen lieben Dank für die Bewertung!
schönen guten Tag der Kuchen ist super ich habe noch rusinen rein gemacht den Kuchen habe ich schon gespeichert wede ich wieder machen Gruß robby
Gute Idee, den Kuchen mit Rosinen aufzuwerten! Vielen lieben Dank für den Kommentar. LG Elina